Tierheim Iserlohn


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Verantwortung für Tiere – auch zu Weihnachten


Weihnachten – eine schöne, romantische Zeit für die meisten Menschen. Weihnachtsmärkte, Glühweinduft, Geschenke unterm Tannenbaum. Für Tierschützer jedoch eine stressige, arbeitsreiche Zeit, der mit gemischten Gefühlen entgegen gesehen wird.

So gibt es die höchste Quote an ausgesetzten Tieren gerade kurz vor und nach Weihnachten. Viele Tiere verbringen dadurch ein trauriges Weihnachtsfest im Tierheim, während viele Menschen an Heiligabend einen neuen, tierischen Hausbewohner für Freunde, Partner oder Kinder unter den Tannenbaum legen.
Doch davor sei dringend gewarnt! Tiere erfordern viele Jahre Zuwendung, artgerechte Unterbringung und Aufmerksamkeit, die oft starke Einschränkungen im Freizeitbereich erforderlich machen. Man übernimmt eine große Verantwortung für viele Jahre und auch die anfallenden Kosten für ein Tier dürfen nicht unterschätzt werden. Oftmals übersteigen sie in kürzester Zeit den Anschaffungspreis. Ein krankes Tier erfordert oft aufwändige Pflege und tägliche Tierarztbesuche. Und Tiere bleiben auch nicht lange niedlich, klein und kuschelig. Es können Verhaltensprobleme auftreten, die man unter Umständen akzeptieren muss, denn jedes Tier ist ein individuelles Lebewesen und kein Spielzeug, dass man in den Schrank legen kann, wenn man keine Lust mehr darauf hat.

Tiere fordern ihre Besitzer jeden Tag, immer wieder - und sie machen nicht nur Freude, sondern auch viel Arbeit, Dreck und Mühe. Und Tierschützer erleben Tag für Tag, gerade um die Weihnachtszeit, wie viele Tiere abgeschoben werden, weil sie unüberlegt erworben wurden.

Wenn aber nach reiflicher Überlegung ein tierisches Familienmitglied angeschafft werden soll und man es auch wie ein solches behandeln will, dann sollte man sich zuerst im Tierheim umsehen. Dort warten viele liebenswerte Geschöpfe sehnsüchtig auf ein neues Zuhause und etwas Liebe. Durch die Übernahme eines solchen Tieres, nach ausführlicher Beratung, leistet man einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz und schafft die optimale Grundlage für eine lange, glückliche Gemeinschaft von Mensch und Tier!

Barbara Kemper
1. Vorsitzende des Tierschutzvereins Iserlohn und Umgebung e.V.


Mahnwache gegen den Mord an Pelztieren

  

Unsere Mahnwache zum Gedenken an die entsetzlich gequälten und grausam getöteten Pelztiere, anlässlich der Modenschau von Brunhilde Rieber in Menden, war ein voller Erfolg!
Wir sind mit vielen Menschen über das Leiden und Sterben der Tiere für die Mode, ins Gespräch gekommen. Wir haben viel Zuspruch erfahren, viel Unterstützung und konnten auch einige Menschen nachdenklich stimmen.
Nachdem Pelze seit Jahren kaum noch verkauft wurden, versuchen jetzt einige Modeboutiquen, über das Anbieten von "ganz wenig" Pelz an Kapuzen, Kragen usw., diese wieder publik zu machen. Doch auch diese Tiere kamen von den Pelztierfarmen, litten unsagbar in ihren engen Gitterkäfigen, rissen sich Gliedmaßen in Tellereisen ab und wurden grausam getötet.
Nach dem Motto "wehret den Anfängen" haben wir mit unserer Mahnwache am 14. August gleich ein Zeichen gesetzt, dass wir das langsame "Anschleichen" an einen erneuten Pelzboom wie in den 70 und 80iger Jahren, nicht kommentar- und aktionslos hin nehmen werden.

Mit dieser Mahnwache haben wir schon so viel erreicht! Der Glanz und Glamour der veranstalteten Modenschau hat einen schalen Beigeschmack erhalten und die Menschen aufgerüttelt, über die andere Seite, das Sterben und Leiden der Pelztiere für die Eitelkeit, nachzudenken.

Ich danke allen von Herzen, die spontan dabei waren, uns so toll und bedingungslos unterstützt und damit auch ein großes Stück Zivilcourage bewiesen haben!


Barbara Kemper
1. Vorsitzende


2009 mit Plus auf dem Konto abgeschlossen


Iserlohn, 02.04.2010, Jennifer Katz



Iserlohn: Ein bewegtes Jahr haben die Mitglieder des Tierschutzvereins Iserlohn und Umgebung am Mittwochabend Revue passieren lassen. Die positive Nachricht: Der Verein steht finanziell auf sicheren Beinen. Die schlechte Nachricht: Es gab deutlich mehr Missbrauchsfälle als in den Vorjahren.


Anfang 2009 tendierte das Spendenaufkommen für den Tierschutzverein gen Null. „Wir hatten richtig Angst”, gesteht Vorsitzende Barbara Kemper. Einem traurigen Ereignis war es geschuldet, dass sich das Vereinskonto im Jahresverlauf wieder füllte: Durch die intensive Presseberichterstattung rund um den illegalen Hundehandel - 23 Welpen aus Ungarn kamen mit Parvovirose nach Iserlohn, sieben davon starben - waren die Spender wieder wach geworden. So schloss der Tierschutzverein das vergangene Jahr mit einem „erfreulichen”, so Barbara Kemper, Plus ab. Sie sagt: „Wir bewegen uns in einem gesunden finanziellen Bereich, trotz der Wirtschaftskrise.” Für 2010 rechnen die Vorstandsmitglieder mit weniger Einnahmen und mehr Ausgaben, weil Renovierungen anstehen.

Dass viele Menschen weniger Geld haben, macht sich nicht nur auf dem Konto bemerkbar. „Viele können sich das Futter nicht mehr leisten”, weiß Barbara Kemper. Auch diejenigen, die ihre Hunde oder Katzen aus verschiedensten Gründen ins Tierheim bringen, hätten vor der Krise immer 30 bis 50 Euro übrig gehabt - meist, um ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen.

116 Hunde, 227 Katzen und 144 Kleintiere wurden im vergangenen Jahr gefunden und ins Tierheim gebracht. Hinzu kamen 40 Hunde, 84 Katzen und 172 Kleintiere, die dort direkt von ihren Besitzern abgegeben wurden.

Nicht nur diese Entwicklung - allein die Anzahl der Fundkatzen ist im Vergleich zu 2008 um 63 angestiegen - bereitet den Tierschützern Sorge. Auch die Zahl der Missbrauchsfälle hat sich erhöht. Während sie die Geschehnisse beschrieb, hatte Barbara Kemper mitunter Tränen in den Augen, insbesondere als es um die 23 Welpen aus Ungarn ging. „So etwas habe ich in 21 Jahren Tierschutz noch nicht erlebt, eine Katastrophe von ungeahntem Außmaß”, so die Vorsitzende. Die Strafanzeige gegen die Händlerin wurde fallen gelassen, die Bußgeld-Höhe ist unbekannt.

Ebenfalls in das dunkle Kapitel der Vereinsarbeit einzuordnen ist der Fall des Taubenzüchters, der mehr als 100 Tiere sechs Wochen lang unversorgt in einem Container ließ. Knapp die Hälfte der Tauben überlebte die Qualen nicht. Der Versuch, die anderen bei Züchtern unterzubringen, scheiterte: „Bringen kein Geld, gebrauchte Tauben nehm ich nicht, am besten den Hals umdrehen”, hieß es. Mit einem der Züchter, der im Nachgang plötzlich die Herausgabe der zuvor nicht in seinem Besitz befindlichen Tauben forderte, liegt der Verein bis heute im Rechtsstreit.

Ähnliches gilt für die Untere und die Obere Jagdbehörde. Der Verein hat eine Dienstaufsichtsbeschwerde beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz eingereicht eingereicht. Der Grund: Während des harten Winters haben die Jagdpächter in Iserlohn und Menden die Wildtiere nicht gefüttert, obwohl es laut Landesjagdgesetz vorgeschrieben ist. „Wir haben die Untere Jagdbehörde informiert, zwei Tage später erfuhren wir über die Presse, dass zugefüttert werde”, so Barbara Kemper. Als die Tierschützer sich die Futterstellen ansehen wollten, habe es geheißen: „Es herrscht keine Notzeit.” Die Obere Jagdbehörde habe geantwortet: „Es hat nicht genug Frost gegeben, um die Notzeit auszurufen.” Dass die Wildtiere sich in den Vorgärten bedient haben, weil sie anderswo keine Nahrung finden konnten, habe die Behörden nicht interessiert.


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Ein klein wenig Hundekenntnis......



  • Wir benötigen für unser Tierheim gebrauchte,

funktionstüchtige Waschmaschinen und Wäschetrockner.



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- Katzen - Nassfutter

- Hundekauknochen

- Hundeflugboxen





  • Flugpaten werden benötigt, um Hilfsgüter, Transportboxen oder

aber auch ein Tier von Punkt A nach Punkt B zu befördern.

  • Da Tierschutz nicht hauptberuflich betrieben wird, sondern meistens ehrenamtlich zu dem Alltag, können schon aus Zeitgründen nicht die Vereine selber fliegen um jedes einzelne Tier zu seinen neuen Familien zu bringen.


  • Sondern suchen dafür Reisende, die sich bereit erklären, oben genannte

Dinge zu befördern bzw. mit auf Ihr Ticket anzumelden.

  • Dem Flugpaten entstehen dabei keine Kosten.